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Hi ich bin Ramona & das ist MEINE SEELEREIS

Ruhiger Bergblick

Ich war das stille Kind

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Schon im Kindergarten war ich eher ruhig und das unkomplizierte Sandwich-Kind zwischen zwei Brüdern. Ich war das Kind, bei dem alles irgendwie lief.

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Heute glaube ich, dass meine Stille nicht bedeutet hat, dass in mir wenig los war. Im Gegenteil.

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Ich habe sehr viel wahrgenommen. Ich habe Stimmungen gespürt, beobachtet, was um mich herum passiert und schnell gemerkt, wie es anderen geht. In einer sehr emotionalen Familie habe ich früh gelernt, zuerst zu schauen, wie die Stimmung ist, bevor ich mich selbst einbringe.

Wellen, die gegen Felsen schlagen

Ich war das Kind mit der Brille und dem Augenpflaster. Ich schielte und musste schon im Kindergarten mit Kommentaren darüber umgehen. Ich fühlte mich oft anders.

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Ich habe damals schon gelernt:  Mach keine Probleme.

Fall nicht auf. Passe dich an.

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Auch später in der Schule war ich eher still. Ich bekam sogar Notenabzug, weil ich mich im Unterricht nicht meldete.

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Was damals niemand sehen konnte:

In mir war es keineswegs still.

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Ich war oft überfordert, wusste nicht, wohin ich gehöre, und fühlte mich immer wieder irgendwie falsch, ohne benennen zu können, warum. Soziale Kontakte erschöpften mich. Die Welt fühlte sich laut an. Ich wusste nur nicht, weshalb.

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Und so wurde Anpassung für mich ganz selbstverständlich.

Ich fühlte mich anders und passte mich an

Biene auf Blumen

Lange wusste ich nicht, was ich eigentlich will

Als es nach der Schule darum ging, mich für eine Ausbildung zu entscheiden, fiel mir genau das unglaublich schwer.

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Was möchte ich eigentlich? Ich wusste es nicht.

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Ich ging ins 10. Schuljahr und entschied mich schliesslich für eine Ausbildung zur Floristin. Eigentlich interessierten mich auch andere gestalterische Berufe, doch ich war zu still, stellte zu wenig Fragen und wirkte dadurch desinteressiert.

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Auch in meiner Ausbildung machte ich die Erfahrung, dass viel kritisiert wurde und wenig Raum dafür da war, einfach ich selbst zu sein.

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Damals hinterfragte ich das alles noch nicht wirklich.

Ich kannte es nicht anders.

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Nach meiner Ausbildung wechselte ich intuitiv in die Pflege. Bis heute kann ich nicht genau erklären, warum.

Es war einfach ein Impuls.

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Und genau dort begann etwas, das mein Leben nachhaltig verändern sollte.

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Ländliche Flusslandschaft

Zum ersten Mal wurde ich gefragt: Was denkst du selbst?

Während meiner Ausbildung in der Pflege machte ich ein Praktikum auf einer Station.

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Zum ersten Mal wurde ich wirklich dazu aufgefordert,

mich selbst zu reflektieren.

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Nicht nur: Was ist richtig?
Nicht nur: Was denken die anderen?


Sondern: Was denke ich eigentlich selbst?

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Ich musste mich selbst einschätzen.

Für mich war das etwas völlig Neues.

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Und vielleicht war es genau der Raum, den ich gebraucht hatte, um langsam anzufangen, mich selbst kennenzulernen.

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Ich begann, meine Grenzen wahrzunehmen. Meine Bedürfnisse. Meine Reaktionen. Meine Gedanken.

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Und ich begann zu merken:

Vielleicht bin ich gar nicht falsch.

Vielleicht bin ich einfach ich.

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Das hat etwas in mir verändert.

Hügellandschaft

Später wurde ich gefragt, ob ich in die Berufsbildung wechseln möchte.

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Wieder war mein erster Gedanke nicht: Natürlich kann ich das.

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Sondern eher: Wenn sie mir das zutrauen, dann schaffe ich es.

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Und so begann ein weiterer wichtiger Abschnitt meiner Reise.

Während der Corona-Zeit wurde ich gefragt, ob ich teilweise die Schichtleitung auf der Überwachungsstation für COVID-PatientInnen übernehmen kann. 

 

Ich? 

 

Ich hätte mir diese Rolle selbst niemals zugetraut. Aber jemand anderes hat es.

Ich konnte mehr,
als ich selbst glaubte

Nach meiner Ausbildung begann ich auf dieser Überwachungsstation zu arbeiten.

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Der Start war heftig. EKG interpretieren, Visiten mit hirarchischen Ärzten führen...

Ich dachte wirklich, ich schaffe das nicht.

Und dann habe ich es doch geschafft.

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Also habe ich die Herausforderung angenommen. Und ich habe sie gemeistert.

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Im Rückblick waren es genau solche Momente, die mir gezeigt haben, dass in mir viel mehr steckt, als ich selbst lange geglaubt hatte.

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Ruhiger Blick auf den See

Ich begann, mich selbst wirklich kennenzulernen

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In der Berufsbildung merkte ich schnell, dass Menschen nicht nur Fachwissen brauchen.

Sie brauchen jemanden, der sie sieht. Jemanden, der sie in ihrer persönlichen Entwicklung begleitet.

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Das hat mich so sehr berührt, dass ich ein CAS in Coaching Skills absolvierte.

Und plötzlich begann ich, mich selbst noch viel intensiver mit Persönlichkeitsentwicklung, Selbstreflexion und Coaching auseinanderzusetzen.

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Ich merkte: Das ist mein Ding.

Also machte ich weiter.

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Ich absolvierte die Module meiner Diplomausbildung zur Persönlichkeits- und Life Coach und entwickelte mich dabei selbst unglaublich stark weiter.

Parallel dazu begann etwas anderes in mein Leben zu fliessen. Die Spiritualität.

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Ich begann, mich regelmässig mit mir selbst auseinanderzusetzen. Erst eher unregelmässig, später immer bewusster.

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Mondrituale wurden zu einem Seelemomänt für mich. Ich zog Tarot- und Orakelkarten, beschäftigte mich mit Sternzeichen, Manifestation und Heilsteinen und begann, meine Intuition immer ernster zu nehmen.

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Nicht, weil ich plötzlich alle Antworten hatte.

Sondern weil ich langsam lernte, meine eigenen Antworten überhaupt zu hören.

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Wald

Ein Impuls führte mich in die Natur, wo ich mich selbst fand

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Irgendwann entschied ich mich aus einem, stillen, spontanen Impuls für eine zweite Diplom-Ausbildung zum Natur- und Achtsamkeitscoach.

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Heute weiss ich:

Das war eine der besten Entscheidungen meines Lebens.

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Denn die Natur erinnert mich immer wieder daran, dass ich nichts leisten muss, um sein zu dürfen.

In der Natur darf ich einfach sein.

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Sie gibt mir Antworten auf Fragen, die ich mir selbst noch gar nicht gestellt habe.

​

Sie zeigt mir, dass alles seinen eigenen Rhythmus hat.

Dass nichts erzwungen werden muss.

Dass Loslassen dazugehört.

Dass Veränderung natürlich ist.

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Und genau das hat mir geholfen bei mir anzukommen.

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Panoramablick auf die Berge

Am ersten Arbeitstag bekam ich auf dem Weg im Tram meine allererste Panikattacke.

 

Ich konnte mich mit meiner Atmung selbst einigermassen regulieren und ging tränenüberströmt weiter.

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Kurz bevor ich auf die Station ging, ging ich zur Toilette und wusch mir die Tränen aus dem Gesicht.

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Ich schaute mich im Spiegel an und sagte:

„Du schaffst das.“

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Und plötzlich wusste ich:

Ich möchte es gar nicht mehr schaffen.

Ich sagte zu mir: Du schaffst das.
Und genau das hat mich gebrochen.

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Einer der prägendsten Momente meiner Geschichte kam am Ende eines Urlaubs.

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Ich wollte nicht nach Hause.

Nicht nur ein bisschen.

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Ich wollte wirklich nicht zurück

in mein damaliges Leben.

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Schon öfter hatte ich dieses Gefühl gehabt.

Aber diesmal war es anders.

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Ich war wütend. Und traurig.

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Wütend, weil ich wusste, dass ich gleich wieder über

meine eigenen Bedürfnisse hinweggehen würde.

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Traurig, weil ich genau wusste, dass ich es konnte.

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Ich konnte hineingehen. Funktionieren. Lächeln. Weitermachen.

​

Und genau das habe ich auch getan.

Aber etwas in mir hatte sich verändert.

​

Ich hatte erkannt, dass ich mein Problem nicht lösen würde,

indem ich noch besser darin wurde, mich selbst zu übergehen.

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Als ich nach Hause kam, begann ich mein ganzes Leben zu hinterfragen.

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Was mache ich hier eigentlich?

Will ich das wirklich mein ganzes Leben machen?

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Und die Antwort war klar: Nein.

Ich begann, mir zu erlauben, mein Leben selbst zu gestalten.

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Nicht danach, was andere erwarten.

Nicht danach, was „man“ eben macht.

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Sondern danach, was sich für mich wirklich stimmig anfühlt.

Ich begann mir zu erlauben, mein Leben selber zu gestalten.

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Persönlichkeitsentwicklung bedeutet für mich nicht,

irgendwann eine perfekte Version von mir zu werden.

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Es bedeutet, mich immer wieder neu kennenzulernen,

mich anzunehmen und mir gleichzeitig zu erlauben,

mich zu verändern.

​

Jetzt weiss ich: Ich darf so sein, wie ich bin.

Mein Leben heute

Heute spielen Spiritualität, Achtsamkeit und

Natur eine grosse Rolle in meinem Leben.

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Ich glaube an Intuition und gleichzeitig daran,

Verantwortung für mein eigenes Leben zu übernehmen.

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Ich glaube daran, dass wir mit dem Leben fliessen dürfen

und trotzdem selbst entscheiden können.

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Ich glaube daran, dass wir uns grosse Visionen erlauben dürfen

und gleichzeitig im Hier und Jetzt bleiben können.

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Und ich glaube daran, dass wir uns selbst genug sein dürfen,

obwohl wir noch wachsen.

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Denn ich bin nicht fertig.

Und ich möchte es auch nie sein.

sonnenbeschienene Baumszene

Heute weiss ich:

  • Ich muss mich nicht mehr kleiner machen, um irgendwo hineinzupassen.
  • Ich muss nicht mehr ständig wissen, was andere von mir denken.
  • Ich darf fühlen.
  • Ich darf entscheiden.
  • Ich darf Nein sagen.
  • Ich darf meinen eigenen Weg gehen.
  • Ich darf mir erlauben, dass mein Leben sich leicht anfühlt.
Rosa Himmel Wolken
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Für mich bedeutet „zurück zu dir“, wieder in Einklang mit dem zu kommen, was in uns lebt.

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Mit unserem Körper.
Mit unseren Gefühlen.
Mit unserem Verstand.
Und mit unserer Seele.

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Nicht, weil das Leben dann immer leicht wird.

Sondern weil wir uns selbst sind.

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